Häufige Fragen
Antworten auf die Fragen, die Kanzleien vor dem Start stellen.
Posteingang, Mandate, Fristen, Sicherheit: hier finden Sie die Antworten, die Kanzleien vor dem Start suchen.
Posteingang & beA
Kaum. MAIQ ruft E-Mails, beA und Nachrichten aus verbundenen Behördenpostfächern ab und sortiert diese vor, ordnet sie der Akte zu und macht daraus Aufgaben auf Ihrem Dashboard. Sie öffnen den Posteingang nur, wenn MAIQ Ihre Entscheidung in unklaren Fällen braucht. Dann aber alles an einem einzigen Platz.
Ja. beA läuft im Hintergrund in derselben Struktur wie E-Mail und andere Postfächer, ohne separates beA-Login im Alltag. Versand, Dateinamenumbenennung und Empfangsbekenntnis berücksichtigt MAIQ; Fristen werden nach Rücklauf automatisch nachgeführt.
Neue Mandate & Fristen
Aus der Mandatsanfrage-Mail erstellt MAIQ den Neuanlage-Vorgang: Daten werden aus den Dokumenten und weiteren Quellen vorbefüllt, Kollisionsprüfung und GwG-Vorprüfung erfolgen live und mit wenigen Klicks. Wenn erforderlich, werden Vollmacht und Vergütungsvereinbarung automatisch erstellt und zusammen mit der entworfenen Antwort nach Ihrem OK versandt. D.h. Sie prüfen und klicken „Senden“ — die Akte ist angelegt.
Ja. Beim Erfassen der Beteiligten gleicht MAIQ sie mit Ihrem Mandantenstamm ab. Bei einem Treffer erhalten die Verantwortlichen eine Aufgabe — die Entscheidung bleibt bei Ihnen.
MAIQ erkennt Fristen in Eingängen und schlägt sie zur Bestätigung vor. Jede Änderung wird unveränderlich protokolliert — mit Person und Auslöser.
Sicherheit & Recht
Ja. Mandantendaten bleiben verschlüsselt in Ihrer eigenen, getrennten Instanz, Hosting in Deutschland (Frankfurt); es werden ausschließlich KI-Modelle mit Inferenz in Europa eingesetzt; die besondere Verschwiegenheit für Berufsgeheimnisträger nach §§ 43e BRAO, 203 StGB ist zudem vertraglich für die ganze Verarbeitungskette zugesichert. Sämtliche KI-Funktionen laufen nur über berufsrechtlich vereinbarte Wege, und das mit beliebigen Modellen wie OpenAI, Anthropic, Google und Open Weight-Modellen.
Standardmäßig sehen alle Berufsträger alle Akten Ihrer Kanzlei. Einzelne Akten lassen sich gegen andere Nutzer / Teams sperren (Chinese Wall). So kann das gesamte Wissen der Kanzlei für alle Aufgaben herangezogen werden. Die eigentlichen Aufgaben landen nur bei den Zuständigen.
Nein. Das Training generativer Foundation Models mit Kanzlei- und Mandatsdaten ist vertraglich ausgeschlossen. Für die Verarbeitung von Klardaten nutzt MAIQ ausschließlich entsprechend abgesicherte Enterprise-KI-Dienste innerhalb der vorgesehenen europäischen Infrastruktur.
MAIQ nutzt Modelle von OpenAI, Anthropic (Claude) und Google (Gemini) sowie leistungsfähige Open-Weight-Modelle. Alle Modelle laufen ausschließlich in Rechenzentren in der EU, und jeder beteiligte Anbieter ist nach § 203 StGB zur Verschwiegenheit verpflichtet. Ihre Daten werden nie zum Training verwendet. Auf Wunsch beschränken wir Ihre Kanzlei auf Open-Weight-Modelle europäischer Anbieter.
MAIQ kombiniert vertragliche und technische Schutzmaßnahmen. Jeder Kundenvertrag enthält eine Verschwiegenheitsvereinbarung nach §§ 43e BRAO, 203 Abs. 3 StGB, einen Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO mit spezifischen Regelungen für Berufsgeheimnisse sowie einen technischen Annex zu den eingesetzten Sicherheitsmaßnahmen. Auch Microsoft Azure und weitere eingebundene Unterauftragnehmer sind über eine entsprechende §203-konforme Vertragsstruktur eingebunden. Die notwendige Zusatzvereinbarung wurde mit allen abgeschlossen.
Jede rechtlich relevante Aktion erfordert eine explizite anwaltliche Freigabe über ein Review-Interface. Jede Freigabe wird mit Zeitstempel, Nutzer-ID und Dokumentversion protokolliert. MAIQ bereitet vor. Die Kanzlei prüft und entscheidet.
KI-generierte Inhalte werden eindeutig gekennzeichnet. Bei Chat-Funktionen wird transparent darauf hingewiesen, dass die Interaktion mit einem KI-System erfolgt. Die dafür relevanten Transparenzpflichten stehen in Art. 50 des EU AI Act; Art. 4 adressiert die erforderliche KI-Kompetenz der mit KI-Systemen befassten Personen. Eine im Januar 2026 mit dem TÜV SÜD AI Risk Navigator vorgenommene Einordnung ergab, dass der derzeit vorgesehene Einsatz von MAIQ nicht als Hochrisiko-KI-System eingeordnet wird.
Automatisierung & Alltag
Ja, ohne Programmierung. Standardfunktionen für häufige Fälle enthält MAIQ bereits und wir ergänzen laufend weitere. Aber Sie können beliebige Spezialfälle einfach und schnell in MAIQ umsetzen. Dazu beschreiben Sie die Aufgabe, legen fest, welche Funktionen der Agent nutzen darf und wer den Assistenten nutzen darf, fertig. Natürlich können Sie ihn später verbessern — jede Änderung ist versioniert.
Ja. „Frag MAIQ“ durchsucht Ihre Akten und Dokumente und beantwortet auch Rechtsfragen — mit Fundstellen, auf die Sie direkt klicken können.
Ja. Sie laden Ihre Word-Vorlagen und Ihren Briefkopf hoch; Platzhalter erkennt MAIQ automatisch und zeigt Ihnen an, wie die Vorlage von MAIQ befüllt wird. Nach Ihrer Freigabe stehen diese direkt zur Nutzung in MAIQ zur Verfügung.
Umstieg & Abrechnung
Beides geht: ein Neustart ohne Altdaten ist der schnellste Weg; Altakten lassen sich übernehmen. Eine Übergangszeit im Parallelbetrieb ist möglich.
Zeiterfassung und Abrechnung sind wesentliche Funktionen von MAIQ, die wir zum Marktstart bereitstellen. MAIQ wird Ihnen aus dem, was in der Akte passiert, Zeiteinträge vorschlagen und Rechnungen erzeugen.
MAIQ wird als Abonnement pro Kanzlei und Nutzer:in angeboten. Für Design-Partner-Kanzleien gelten eigene Konditionen, die wir im persönlichen Gespräch abstimmen.
Die Kanzlei von morgen
Erleben Sie, wie sich Kanzleiarbeit mit MAIQ verändert.
In einer persönlichen Produktführung zeigen wir Ihnen MAIQ anhand konkreter Kanzlei-Workflows und besprechen, wie Ihre Kanzlei in die laufende Design-Partner-Phase einsteigen kann.